Direkt zum Inhalt
Zahn, Füllung, Krone & Brücke Verfärbung

Verfärbung
Zahn, Füllung, Krone & Brücke

Weitere Funktionen entdecken

Einige Funktionen stehen Ihnen bereits mit der kostenlosen Standard-Lizenz zur Verfügung – einfach registrieren und loslegen! Für erweiterte Premium-Inhalte und exklusive Extras können Sie sich für die Premium-Lizenz entscheiden.

Bereits registriert?

  • Standard

    für Pflegekräfte, Auszubildende & Studierende im Pflege- und Praxisalltag

    Kostenlos
    Jetzt registrieren
    Die Lizenz beinhaltet:
    • Persönliche Merklisten
    • Interaktive Lernspiele
    • Lernfortschritts-Tracking
    • Community & Forum
  • Premium ehem. Referent

    für Lehrkräfte, Praxisanleitende, Referent*innen und Zahnärzt*innen in der Aus-, Fort- und Weiterbildung

    Kostenfrei testen
    ab € 10 pro Monat
    Jetzt registrieren
    Die Lizenz beinhaltet zusätzlich:
    • Lernsituationen mit Lösungen
    • Präsentationsvorlagen, individuell anpassbar
    • Interaktive 3D-Lernmodelle
    • Fortbildungszertifikate
    • Medien-Downloads
    • Druckvorlagen für Infomaterial
    • Lernfortschritts-Tracking für Gruppen
    • Tutorials
    • Community & Forum

Verfärbungen an Zähnen können außen aufgelagert oder im Zahn eingelagert sein.

Von außen (exogen) eher dunkel gefärbt und meist mehrere Zähne betroffen:

  • Genußmittel (Tee, Kaffee, Rauchen)
  • Medikamente (z. B. Eisen)

Von innen (endogen)

  • Durch Blutabbauprodukte, weil der Zahnnerv abgestorben (einzelner Zahn, dunkel-flächig)
  • Durch übermäßige Fluorideinlagerung in der Zahnreifung (mehrere Zähne, weißlich-fleckig)
  • Durch Medikamente während der Zahnreifung (einzelne Zähne auf beiden Seiten, z. B. bläulich durch Antibiotikum Tetrazyklin)

Gerade bei Kindern und Jugendlichen werden zunehmend häufiger bräunliche Verfärbungen mitunter auch mit Formveränderungen (die Oberfläche ist rauh oder zerklüftet) der Zähne beobachtet. Meist sind Schneidezähne oder Backenzähne betroffen. Dies könnte ein Hinweis auf sogenannte Kreidezähne (MIH: Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation) sein.

Weißliche Flecken

Die Fluorose (weißliche Flecken) wie auch Verfärbungen bedingt durch Medikamente sehen nicht schön aus, haben aber sonst keine weiteren Auswirkungen z. B. auf die Zahnhärte.

Bräunliche Verfärbung

Äußere Verfärbungen durch Genußmittel oder Medikamente (Eisen!) lassen sich meist nur durch den Zahnarzt z. B. mit einer professionellen Zahnreinigung entfernen.

Manche Medikamente wie zum Beispiel das Antibiotikum Tetrazyklin kann bei Einnahme im Zeitfenster der Zahnentwicklung auch irreversibel in die Zahnsubstanz. eingelagert werden. Tetrazyklin verfärbt die jeweils betroffenen Zähne bläulich und sollte deshalb während der Schwangerschaft und bei Kindern nicht verordnet werden.

Daneben gibt es noch seltene genetisch bedingte Schmelz- bzw. Dentinbildungsstörungen (Amelogenesis imperfecta, Dentinogenesis imperfecta), die neben Verfärbungen vor allem auch durch Veränderungen der Oberflächenstrukturen auffallen. In diesen Fällen ist eine engmaschige Betreuung durch den Zahnarzt wichtig.

Dunkle bzw. Rötliche Verfärbung

Ist ein einzelner Zahn deutlich dunkler als die Nachbarzähne kann das ein Zeichen sein, dass der Nerv abgestorben ist. Unter Umständen wurde bereits eine Wurzelkanalbehandlung vom Zahnarzt durchgeführt. Eine Abklärung durch den Zahnarzt ist in jedem Fall sinnvoll.

Diese Seite wurde zuletzt am 30.06.2026 geändert.

Icon: Lupe

Suchen …