Kiefergelenke & Kaumuskulatur
Anatomie

Die Kiefergelenke haben Führungsfunktion vor allem bei den sogenannten Leerbewegungen (Sprechen, Gestik und Mimik, Gähnen). Neben der knöchernen anatomischen Struktur begrenzen Bänder und eine Manschette um den Gelenkbereich (Gelenk-Kapsel) die Unterkiefer-Bewegungen. Die Bewegungen selbst werden durch das Zusammenspiel verschiedener (Kau-)Muskeln ermöglicht.

Das Kiefergelenk ist ein sogenanntes Dreh-Gleitgelenk. Durch das Zusammenspiel der beiden Gelenke auf der linken und rechten Seite kann sich der Unterkiefer nicht nur öffnen und schließen sondern auch Bewegungen nach vorne & hinten sowie zur Seite nach rechts & links ausführen. So können die Zähne die für die Zerkleinerung der Nahrung wichtige Mahlbewegung ausführen. Zwischen der Gelenkpfanne am Schädel und dem Gelenkköpfchen am Unterkiefer federt eine Knorpelscheibe (Diskus) – vergleichbar den Bandscheiben der Wirbelsäule – die Belastungen ab und diese sorgt auch für geschmeidigere Bewegungsabläufe.

Ein Unfall, eine Operation, Abnutzung oder verstärkte Muskel-Aktivität (Knirschen & Pressen) können die Bewegung einschränken, Geräusche verursachen oder zu Schmerzen, mitunter austrahlend in den Kopf-, Hals- und Wirbelsäulenbereich, führen.

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